Ernst werdend hielt ich inne, legte dann locker meinen Arm um ihn. "Sorry Kleiner, aber da helfen keine guten Worte mehr" entgegnete ich, bedauernd. "Ich mag dich, ehrlich. Aber Timo wird man von dir nicht mehr überzeugen können - da akzeptiert er schon eher ihren jetztigen Freund" erzählte ich.
Als Feanor dies einfach so nüchtern darstellte lies ich ihn, schmollend los. "So siehst du dass also" murrte ich iritiert - hätte man ja auch netter ausdrüclen können.
"Du weist wirklich wie du jemand um den Finger wickelst" murrte ich, meinte dies natürlich nicht ernst. "Schwärmst hier von der Tochter meines Cousins und fordest dann noch etwas?" setzte ich hinzu. Allerdings hielt ichd en Elfen lieber Mal locker fest.
Iritiert sah ich drein. "Ich sitz hier?" stellte ich fest, legte aber gutmütig einen Arm um ihn. "Na komm, dafür kannst du bei uns wohnen und du findest bestimmt jemand den du magst, der dich mag und vor allem bei dem dein leben nicht auf den Spiel steht" schlug ich vor. 'Feanor wirkt heute so... jung' dachte ich nebenbei erstaunt.
Leicht zuckte ich mit der Schulter. "Falls es dir entgangen sein sollte.. ich steh nicht auf Frauen" erinnerte ich Feanor. "Und vermutlich fand sie dich nur nett vorgestern und gestern eben nicht?" schlug ich vor. Normalerweise hätte ich dies ganz anders ausgedrückt, aber ich wollte einfach sicher gehen dass der Elf seine Schwärmerei heil überstand.
"Du verstehst nicht Feanor: Ihre Eltern werden dass nicht zu lassen" erklärte ich. "Und glaub mir, gerade Timo willst du nicht in die Quere kommen" setzte ich hinzu, sah ihn dabei ernst an. "In sofern ist es besser dass du bei ihr abgeblitzt bist."
"Eis... da sagst du was" murmelte ich, schüttelte dann leicht den Kopf. "Wenn du dich wirklich nicht umstimmen lässt... nun, dann war es schön dich gekannt zu haben" erklärte ich schließlich, mit tiefem bedauern in der Stimme.
"Fast" entgegnete ich, wobei Timos Beschreibung wohl eher den Teil bezüglich >Tod< drin hatte und von lebendig nicht die Rede war. "Sie hat einen Freund, also vergiss es bitte" bat ich ihn - versuchen konnte es man ja mal wenigstens.
"Lang genug um ungeduldig zu werden" entgegnete ich, grinste dabei aber wenigstens. Mir einen Terrassenstuhl heranziehend setzte ich mich neben Feanor.
Ursprünglich hatte ich sein Verhalten ignorieren wolen, aber lange hielt ich dies nicht aus - tat ich ja nie. Ich fühlte mich stets betroffen wenn sich jemand in meinem Bekanntenkreis anders verhielt.
Nach dem Abspülen wanderte ich daher auf die Terasse, blieb auch gleich bei Feanor stehen. "Hey KLeiner" grüßte ich ihn, leicht neckend.
"ach Marco" murmelte ich erstaunt, zeigte dabei icht dass ich auch amüsiert war. "NA komm, was hälst du davon, wenn wir Heim gehen?" schlug ich vor, stand dabei aber bereits auf.