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Kai
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08.01.2009 15:12
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,,Dann würd aber auch nur was Schlechtes fehlen wenn ich nicht wäre´´, schluchzte ich und zuckte auch nicht zusammen als Timo seinen Arm um mich legte. Dass ich den Dolch benutzt hatte war offensichtlich, allerdings hatte ich ihn nur gegen mich gewendet, weil ich, betrunken wie ich war, versucht hatte das Tattoo auf meinen Rücken zu schneiden. Unser Familienzeichen halt.
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Timo
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08.01.2009 15:15
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Mir entging nicht wie nass mein Arm wurde. "Nein, was wunderbares - jemand wunderbares" beharrte ich wehemend. "Du bist ein wichtiger Teil von unserem ganzen Leben. Für viele warst du die Rettung und für viele bist du ein Vorbild" hielt ich ihm vor Augen, kühlte nebenbei erst Mal seinen Rücken.
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Kai
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08.01.2009 15:17
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,,Tolles Vorbild. Ein Leibeigener der im Schlamm kroch und immer wieder zurück in die Gosse geschickt wurde´´, nuschelte ich und löste mich von Timo. Mich umdrehend stellte ich die angefangene Flasche auf den Tisch ab.
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Timo
Offline
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08.01.2009 15:21
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Leise schnappte ich nach Luft als ich Kais Rücken endlcih richtig sah. "Nein, ein Minister auf den alle hören und der kampftechnisch kaum einen ebenbürdigen menschen findet" entgegnete ich, schluckte aber doch unruhig während ich seine Wunde musterte. "Ein so gut aussehender und kleverer Mann dass die meisten wünschen würden seine Aufmerksamkeit zu genießen."
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Kai
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08.01.2009 15:25
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,,Das alles interessiert mich nicht, man sieht ja was davon kommt. Alle wollen nur das Geld, egal auf welchen Weg sie es sich zu erpressen versuchen´´, sagte ich und schlurfte weiter in die Wohnung hinein.
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Timo
Offline
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08.01.2009 15:33
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"Deine Kinder wollen dich und nciht dein Geld, dein mann will dich und nciht ads Geld. Hey... jeder in deiner Familie und Freundeskreis will dich und nicht das Geld" protestierte ich während ich ihm folgte.
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Kai
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08.01.2009 15:37
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,,Aber alle anderen nicht´´, jammerte ich und setzte mich verkehrtherum auf einen Stuhl. Ich faltete die Arme vor mir auf der Lehne und stützte meinen Kopf darauf. ,,Wenn ich nicht wüsste wie es wäre ohne da zustehen und selbst heute noch Geld regiert, würd ich alles weg werfen. Mit hab ich nur Probleme, ohne hatte ich nur Probleme. Ich hab keine Lust mehr, ich will einfach nur für meine Familie da sein und anders wie mein Vater sein´´, schluchzte ich und vergrub zittern meinen Kopf in den Armen.
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Timo
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08.01.2009 15:46
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Leicht strich ich Kai über den Rücken und kühlte diesen so. Mit der sauberen Hand fuhr ich durch seine Haare. "Du bist für deine Kinder da" protestierte ich. "Immer"
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Kai
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08.01.2009 15:49
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Ich zuckte zusammen als Timo mit der Hand über meinen Rücken strich. ,,Das war mein Vater auch immer, vor allem wenn er gesoffen hatte´´, murmelte ich, versuchte dabei wenigstens das Schluchzten unterdrücken zu können, wenn es mit den Tränen schon nicht klappte.
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Timo
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08.01.2009 15:59
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"Kai" entgegnete ich ernst. "Du bist immer für deine Kinder da. Immer eine starke Schulter zu der sie kommen können, hst immer ein offenes Ohr" beharrte ich.
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Kai
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08.01.2009 16:01
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Resigniert schüttelte ich meinen Kopf. ,,Ich mach alles falsch, ich enttäusche jeden. Miguel weil ich umziehen wollte, Sophie konnte ich damals auch nicht beschützen als sie ausgeraubt wurde, Mark hab ich nicht geholfen von der Familie akzeptiert zu werden, Isai enttäusche ich auch nur seit er hier ist und meinen Mann habe ich verletzt weil ich jetzt auch noch Alas geschwängert habe´´.
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Timo
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08.01.2009 16:03
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"Und du meinst die machen dich alle dafür sch.. veranwortlich?" hakte ich nach, stutzte dabei aber - dass Alas schwanger war und von Kai usste ich nicht Mal. "na gut... mit Alas vielleicht. Aber aws kannst du zum Beispiel dafür, dass Sophie ausgeraubt wurde?"
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Kai
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08.01.2009 16:07
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,,Viel. Es ist das Geld... Ich häng so viele Verbote aus weil man sie erführen könnte um mich zu erpressen, es ist doch klar, dass die diese Verbote dann brechen, es sind schließlich Kinder´´, murmelte ich. ,,Und Kinder sollten das Leben genießen, aber nicht als Brutkasten dienen´´, setzte ich kaum hörbar hinzu.
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Timo
Offline
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08.01.2009 16:09
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"Natürlich genießen sie das Leben" beharrte ich ernst, zog schließlich meine Hand von seinem gekühlten Rücken zurück. "Und du kannst nichts dafür. Du arbeitest damit sie ein schönes Leben haben. Wenn du weniger GEld verdienen würdest dann hätten sie vielleicht weniger Gefahren... ja und? Nichts kommt ohne irgendwelche Nachteile"
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Kai
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08.01.2009 16:13
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Ich schüttelte einfach nur meinen Kopf und schweg, während ich über meine Arme hinweg ins leere starrte. Immer wieder blinzelte ich die Tränen aus den Augen. Ob es vor Kälte oder Erschpfung war warum ich zitterte, wusste ich nicht. Schmerzen konnte ich noch keine spüren.
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