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Miguel
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28.12.2008 21:05
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Besorgt sah ich meinen Papa an. "Mir wäre es lieber weder noch" stellte ich leise fest.
Daria nahm derweil vorsichtig Kais Hand und arbeitete erst Mal die Splitter raus.
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Kai
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28.12.2008 21:09
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Während meine Hand leicht zitterte, blieb ich stehen und schwieg nachdenklich.
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Miguel
Offline
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28.12.2008 21:12
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Unruhig starrte ich meinen Vater an, drehte mich dann um und rannte aus dem Bad.
Daria arbeitete derweil geduldig weiter.
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Kai
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28.12.2008 21:13
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,,Miguel?´´, rief ich meinem Sohn nach, da es mich beunruhigte, dass er aus dem Bad gerannt war.
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Miguel
Offline
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28.12.2008 21:16
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Ich hörte meinen Vater nicht, schleppte dafür bald darauf meinen Papa im Schlepptau mit mir mit.
Zwar sah ich kai nicht an, dafür aber lief Amigo sofort zu ihm. "Ich überprüf gleich morgen alle Gläser" stellte er besorgt fest, schlang dabei seine Arme um seinen Mann.
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Kai
Offline

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28.12.2008 21:18
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Vorsichtig legte ich meinen gesunden Arm um Amigo. 'Brauchst du nicht, sind alle in Ordnung', sagte ich ihn in Gedanken, seufzte innerlich. ,,Was haltet ihr von Europa?´´, fragte ich dann beide.
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Miguel
Offline
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28.12.2008 21:27
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Verwirrt sahen wir ihn an, derweil verband Daria ihm die Hand. "ach du meinst zum Urlaub? Über Neujahr?" hakte Amigo dann nach.
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Kai
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28.12.2008 21:28
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,,Nein, ich meine als neue Heimat´´, erklärte ich und sah Amigo an.
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Miguel
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28.12.2008 21:31
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Überrascht sah Amigo seinen Mann an, derweil schnappte ich verdutzt nach Luft. "Nie" grollte ich prompt ehe einer der zwei was sagen konnte.
Meine Eltern stehen lassend verschwand ich nach oben ins Musikstudio.
Amigo sah noch immer verwirrt drein. "Danke für deine HIlfe Daria" erklärte erst erst Mal. Sobald sie weg war sah er seinen Mann auffordernd an. "Wieso kommst du auf so eine Idee?" hakte er vorsichtig nach.
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Kai
Offline

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28.12.2008 21:35
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'Miguel es gibt Wächter, du würdest deine Freunde und deinen Freund trotzdem noch so oft sehen wie jetzt', sagte ich zu meinen Sohn in Gedanken, seufzte dabei. ,,Weil Daria sagte, dass Miguel vergiftet wurde. Und wenn das alles so weiter geht, kann ich nicht mehr auf euch aufpassen´´, sagte ich.
(muss für eine halbe stunde eben off)
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Miguel
Offline
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28.12.2008 21:37
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'Eben nicht... zwischen Schule und allem seh ich Gabriel schon so nicht... und was ist mit allen die auf die Magierschule gehen?' stellte Miguel scharf fest.
Sanft strich Amigo Kai durch die Haare, sah dabei ratlos drein. "Und was ist mit Li, Amy und Beor und deren Familien?"
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Kai
Offline

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28.12.2008 21:49
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'Miguel es gibt Wächter, die beamen euch doch', antwortete ich und sah Amigo an. ,,Was soll schon mit denen sein?´´.
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Miguel
Offline
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28.12.2008 21:55
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'Ja und? Die Wächter haben auch anders zu tun.. was ist mit den ganzen Leuten die sich hier drauf verlassen?' beharrte ich stur.
"Nun... wenn wir gehen, werden Tala und die anderen aus unserer Familie bestimmt mitkommen. Dafür aber Li und sein Familienclan nicht. Denke ich jedenfalls nicht, dafür bedeutem ihm die Leute in der USA zu viel" erinnerte mein Vater egduldig, seufzte dann leise. "Wenn wir gehen haben sie es noch schwieriger hier."
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Kai
Offline

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28.12.2008 22:04
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'Miguel das stimmt doch gar nicht, euer Onkel beamt euch immer und zur Schule und zu Freunden lasst ihr euch doch auch beamen weil sie teilweise in anderen Städten sind oder zu weit weg wohnen', erklärte ich und sah Amigo an. ,,Arbeiten werden wir ja weiterhin hier, ich zumindest und das so lange ich noch nicht rausgeworfen wurde. Aber wenn sollten wir das ganze sowieso gründlich überlegen. Ich kann aber nicht mehr für die Sicherheit meiner Familie garantieren und ich will mit euch in Ruhe leben, nicht in ständiger Angst und Sorge, dass euch wieder was passiert. ,,Sophie, du, Justin, Mark, Miguel, allen ist schon was passiert und es war manchmal nur um haaresbreite, ich will nicht das es irgendwann schief geht, lieber gebe ich auf und wander aus´´.
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Kai
Offline

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29.12.2008 18:01
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Seit gestern hatte ich kein Auge zugetan, was nicht an den Schmerzen in meiner Hand lag, sondern daran, dass ich einfach nicht mit meinen Gedanken zu Ruhe kamen. Trotzdem, Amigo zu liebe war ich die Nacht über im Bett geblieben, hatte dort weiter nachgedacht.
Vor den Kamin sitzend, rührte ich mich schon seit Stunden nicht mehr, nippte höchstens immer wieder am Glas, während ich ins Feuer starrte. Meinen Entschluss New York, ja sogar Amerika, zu verlassen war noch immer da. Ich war nicht faul oder scheuchte die Auseinandersetzung, aber dies überstieg einfach meine Kräfte und Möglichkeiten. ´´Ich habe nur zwei Möglichkeiten. Entweder gebe ich auf und lebe in Europa hoffentlich in Frieden oder ich werde hier den offenen Krieg suchen um alles ein für alle mal zu beenden´´, dachte ich. Weitere Möglichkeiten gab es einfach nicht, selbst Li und Beor müssten bald erfahren, oder bereits erfahren haben, dass es so nicht mehr weiterging, es musste ein Schritt getan werden. Aber in welche Richtung und zu welchem Preis?
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